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Ehrlich weinen mit La Boheme an der Komischen Oper Berlin

Achim Dombrowski

Komische Oper Berlin Giacomo Puccini La Boheme Premiere am 27. Januar 2019 Besuchte Aufführung: 14. Februar 2019 Wer kennt Puccinis Meisterwerk nicht? Kann man hier noch Neues entdecken? Man kann, wenn man will. Barrie Kosky, Hausherr der Komischen Oper, hat in seiner Neuinszenierung ein Bild junger Menschen in den Mittelpunkt gestellt, die zum ersten Male mit dem Tod konfrontiert werden. Zugleich entsteht ein Kaleidoskop der aufregenden und aufgeregten Zeit...


Eine Perle aus der Opernschatzkiste: Szymanowskis "König Roger...

Helmut Christian Mayer

Eigentlich ist es kaum verständlich, warum Karol Szymanowskis Oper „König Roger“ (Die Uraufführung fand 1926 in Warschau statt) nicht öfters aufgeführt wird. An der Musik kann es wohl nicht liegen, denn die Oper des polnischen Komponisten (1882-1937) enthält eine ausgesprochen klangschöne, ergreifende Orchestersprache, die von der lapidaren Strenge eines Mussorgskys bis hin zu den luxurierend-impressionistischen Farben eines Debussy changiert...


Royaler Zickenkrieg in historischen Kostümen - Maria Stuarda a...

Helmut Pitsch

Der Machtkampf zwischen den beiden Königinnen Maria Stuart, Maria 1 von Frankreich und Maria II von Schottland und Elisabeth von England lieferte die Vorlage für zahlreiche Dramen, Opern und Filme. Die 1542 in Schottland geborene Maria Stuart wurde im Kindesalter mit dem Franzosenkönig Franz II verheiratet, um politischen Unruhen in ihrer Heimat zu entgehen. Mit 17 wurde sie Witwe und kehrte als Königin Maria I nach Schottland zurück. Nach der Ermordung ihres zweiten Ehemannes geriet sie...


Walküre in der Münchner Residenz - würdiges Walhall für ein pa...

Helmut Pitsch

Das BR Symphonieorchester hat unter der Leitung von Sir Simon Rattle an zwei Abenden diese Woche zu einer konzertanten Aufführung Walküre geladen. Schnell waren die Tickets vergriffen, ist ja in dieser Saison kein Ring in der Wagnerstadt München zu hören bzw zu sehen. Immerhin wurde das Werk 1870 am Nationaltheater sozusagen ums Eck in München uraufgeführt. So freut man sich umso mehr auf die konzertante Aufführung mit erstklassiger Besetzung, zumal auch...


Ernst Krenek Karl V farbenreiche Lebensbeichte in München

Helmut Pitsch

Mit 30 Jahren schuf der junge Ernst Krenek seine grosses Bühnenwerk Karl V, sein erstes dodekanes Musiktheater. Das Leben des 1500 geborenen österreichischen und gleichzeitig spanischen Herrschers und somit Beherrscher der neu entdeckten Länder jenseits des Atlantiks lieferte den Inhalt für das vom Komponisten selbst gefertigte Librettos. Karl V steht für die hochpolitische Frage der Schuld, der Rechtfertigung, was hätte anders gemacht werden können...


Debussys "Pélleas et Mélisande" in Klagenfurt: Rästelhafte, sc...

Helmut Christian Mayer

„Eine gespenstische Harmonie“, in der „Nachtwandler mit schweren Träumen herumirren“ schwebte Maurice Maeterlinck vor. Von diesem symbolistischen Gedicht „Pelléas et Mélisande“ restlos begeistert, formte Claude Debussy, ein „Drame lyrique“, sein einzig vollendetes Musikdrama, das in Frankreich zu den am meisten aufgeführten Opern zählt. (Die Uraufführung fand 1902 in Paris statt). Nicht jedoch in unseren...


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