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Helmut Christian Mayer

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Mayer

Helmut Christian

Wien

Österreich

Since 13 November 2017

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Ljubljana: Wagners „Tristan und Isolde“ mit bildstarker Ästhe...

Helmut Christian Mayer

Ganz langsam schreiten die Protagonisten auf der leeren Bühne. Sie drehen sich um die eigene Achse. Meist aber stehen sie wie Kunstfiguren ohne Mimik mit stilisierter Gestik regungslos da. Eine Interaktion zwischen ihnen findet kaum statt. Sie sind in suggestives, präzises Licht getaucht oder als Schatten zu sehen, eingebettet von sehr ästhetischen Bildern im Hintergrund, teils geometrischen Vierecken, einem Pflanzenvorhang oder zum Finale einer brennenden Kerzenwand. Es...


Salzburg: Händels „Giulio Cesare“ als bunte grelle, groteske R...

Helmut Christian Mayer

"Caesar’s Palace" prangt in großen Lettern auf dem Gebäude mit einer goldenen Statue des Namensgebers. Und es erinnert auch optisch an das gleichnamige Casino-Hotel in Las Vegas. Von Alexandrien genau dorthin in die amerikanische Spielmetropole haben Chiara Osella und Carlo Massari "Giulio Cesare" von Georg Friedrich Händel am Salzburger Landestheater verlegt und es entsprechend ausgestattet. Und das italienische Regieduo, das auch für die...


Glucks „Orfeo ed Euridice“ in Klagenfurt: Sieg der Liebe über...

Helmut Christian Mayer

Das soll noch einmal einer behaupten, die Musik von „Orfeo ed Euridice“ von Christoph Willibald Gluck sei langweilig. Ja, geradezu das Gegenteil ist der Fall, wenn sie so musiziert wird wie jetzt bei der Premiere dieser Reformoper am Stadttheater Klagenfurt. Zu hören ist die italienische Urfassung dieser Azione teatrale aus 1762, pausenlose 80 Minuten lang und ohne Zutaten aus der späteren Pariser Fassung. Mit Verve aber auch Sensibilität steht Michael Hofstetter...


Linz: Eiskalte Realitäten und ein schillernder Klangrausch bei...

Helmut Christian Mayer

Übersät von großen, bleichen Totenschädeln ist die düstere Bühne mit ihren rostbraunen Wänden. Fleischerhaken hängen von der Decke. Wie der Innenraum eines Schlachthauses wirkt das schmucklose, nüchterne und vor allem eiskalte Ambiente von Giacomo Puccinis „Turandot“am Linzer Landestheater. Passend dazu ist das Volk einheitlich mit blauen Monturen und Kappen ausstaffiert, die an die früheren Uniformen des kommunistischen Chinas...


Massenets "Manon" in Wien: Reiches französisches Parfum

Helmut Christian Mayer

„Je suis seul…“: Es ist wohl die bekannteste Arie des Chevaliers des Grieux, mit der er allein gelassen im Kloster seine Einsamkeit besingt. Benjamin Bernheim singt nicht nur sie, sondern seinen gesamten Part bei seinem Rollendebüt bei der Wiederaufnahme von Jules Massenets „Manon“ an der Wiener Staatsoper mit butterweichem, betörendem, stilsicherem Tenor, reich an französischem Parfum sowie allen ungefährdeten Höhen. Aber auch als...


„Rusalka“ von Antonín Dvořák in Wien: Nur im Musikalischen fin...

Helmut Christian Mayer

Angeblich ist „Rusalka“ von Antonín Dvořák ein Märchen. Nun, davon ist in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf aus 2014 nichts zu sehen. Nur, auch wenn man das Stück nicht als Märchen begreift, was ja auch durchaus legitim sein kann, warum müssen dann die Bühnenbilder (Rolf Marianne Glittenberg) mit dem einstöckigen auf die Bühne gewuchteten Abbruchhaus so hässlich und seine Regie mit einigen unsinnigen Mätzchen...