Kolumnen zu folgendem Richard Wagner

Rheingold eröffnet den Ringzyklus in München ein Abend der Prä...

Helmut Pitsch

Die diesjährigen Münchner Opernfestspiele sind in der zweiten Hälfte geprägt von einer Wiederaufnahme des Ring des Nibelungen, in der 2012 gestalteten Neuinszenierung von Andreas Kriegenburg. Szenisch ist das Regiekonzept des erfolgreichen deutschen Theaterregisseurs vom Gedanken des lebenden Theaters geprägt. Gegenstände werden von lebendigen Körpern geformt, der fliessende Rhein wird von rhythmisch schwingenden Statisten zu einer erkennbaren Wasserflut,...


Festspieleröffnung in München - ein neuer Parsifal düster und ...

Helmut Pitsch

Mit Spannung wurde die diesjährige Eröffnung der Münchner Opernfestspiele mit einer Neuinszenierung von Richard Wagners Parsifal erwartet. Pierre Audi, Intendant der niederländischen Oper, führt Regie und versetzt die Handlung in ein apokalyptisches spärliches Ambiente. Georg Baselitz, hochdotierter und gefeierter Künstler, gestaltet das Bühnenbild. Baum- und Knochengerippe zieren den ersten Akt, ein schwarz weisser Vorhang zeigt im zweiten Akt ein...


Unruhige See für den Fliegenden Holländer in Longborough

Helmut Pitsch

Das Opern Festival in Longborough bei Oxford widmet sich seit seinem Bestehen besonders dem Werk Richard Wagners. Dieses Jahr gibt es eine Neuinszenierung des Fliegenden Holländers. Mit wenigen Mitteln versucht das Team um die Gründerfamilie Graham diese privaten Festspiele auf dem familieneigenen Anwesen durchzuführen. 1991 noch in einer Scheune gestartet verfügt das Festival jetzt über ein veritables Opernhaus für 500 Gäste. Der Dirigent Antony Negus ist ein ausgesprochener Wagner...


Salzburger Pfingstfestspiele: Sängerisches Gipfeltreffen beim ...

Helmut Christian Mayer

Da Rolando Villazón wieder einmal kurzfristig abgesagt hatte, wurde die Dramaturgie des finalen Festkonzerts im Großen Festspielhaus bei den Salzburger Pfingstfestspielen gehörig durcheinandergebracht und das Programm musste, da es in der kurzen Zeit keinen Ersatz gab, abgeändert werden. Trotzdem war die Begegnung der unterschiedlichen Musikwelten von Gioachino Rossini und Richard Wagner spannend. Die beiden sind sich ja tatsächlich 1860 in Paris begegnet und...


Wagners "Walküre" an der Wiener Staatsoper: Großes, emotionale...

Helmut Christian Mayer

Selten erlebt man so makellose „Hojotoho“ Rufe wie von Iréne Theorin als Rollendebütantin an der Wiener Staatsoper bei der Wiederaufnahme von Richard Wagners „Die Walküre“. Sie ist die neue, durchschlagskräftige Brünnhilde mit ungefährdeten Spitzentönen. Im Finale berührt sie mit großem poetischen Ausdruck und innigem Spiel. Gemeinsam mit dem „Wotan vom Dienst“ Tomasz Konieczny beschert sie uns dabei auch...


Tristan und Isolde versteinert in Amsterdam

Achim Dombrowski

Im Jahr vor seinem Wechsel nach Aix-en-Provence wagt sich Künstlerintendant Pierre Audi an der Amsterdamer Oper, Stätte seines langjährigen Wirkens, an die Inszenierung von Wagners Tristan und Isolde. Die Produktion ist zugleich eine Ko-Produktion mit dem Théâtre des Champs-Élysées und dem Teatro dell’Opera di Roma. Im Bühnenbild und den Kostümen von Christof Hetzer blicken wir auf eine sterbende Welt. Im ersten Akt ist die...