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Helmut Christian Mayer

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Mayer

Helmut Christian

Wien

Österreich

Since 13 November 2017

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Von Geheimnissen und unerfüllter Liebe -Stimmige Uraufführung ...

Helmut Christian Mayer

Und wie sooft geht es auch diesmal wieder um das ewige Geheimnis der Liebe, um tiefe, menschliche Emotionen und unerfüllte Sehnsüchte. Inspiriert vom Buch "Fragments d'un discours amoureux" ("Fragmente einer Sprache der Liebe“), des französischen Philosophen Roland Barthes (1915-1980) aus 1977 entwarf Eva Krasevec für die neue Oper „Koda L“ ("Code L") ein zeitgemäßes, poesievolles Libretto. L steht eigentlich...


Tschaikowskis "Iolanta" und "Undine" konzertant im Theater an ...

Helmut Christian Mayer

Der Anfang und das Ende des Opernschaffens von Peter Iljitsch Tschaikowski wurden im Theater an der Wien zu einem besonders reizvollen konzertanten Abend zusammengestellt: Man erlebte „Undine“, seine zweite, nicht besonders erfolgreiche Oper aus 1869, die nur noch als Fragment besteht. Dies deshalb, weil der russische Komponist, nachdem er einige Teile daraus für andere Stücke verwendet hatte, die Partitur großteils selbst vernichtet hatte. Hingegen war...


Packender, amerikanischer Verismo an der Volksoper Wien: Gersh...

Helmut Christian Mayer

„Summertime“: Wer kennt es nicht, dieses wunderbar intime, stimmungsvolle Wiegenlied, mit dem eine Mutter ihr Baby sanft in den Schlaf singt. Von unzähligen Sängern aufgenommen zählt es sicher zu den großen Evergreens des Musiktheaters überhaupt. Und es kann Gänsehaut erzeugen, vor allem wenn es so glasklar und innig gesungen wird, wie in der Reprise von Melba Ramos als auch sonst ausdruckstarke Bess. Einen Effekt, den allerdings Rebecca Nelsen...


Eine Perle aus der Opernschatzkiste: Szymanowskis "König Roger...

Helmut Christian Mayer

Eigentlich ist es kaum verständlich, warum Karol Szymanowskis Oper „König Roger“ (Die Uraufführung fand 1926 in Warschau statt) nicht öfters aufgeführt wird. An der Musik kann es wohl nicht liegen, denn die Oper des polnischen Komponisten (1882-1937) enthält eine ausgesprochen klangschöne, ergreifende Orchestersprache, die von der lapidaren Strenge eines Mussorgskys bis hin zu den luxurierend-impressionistischen Farben eines Debussy changiert...


Debussys "Pélleas et Mélisande" in Klagenfurt: Rästelhafte, sc...

Helmut Christian Mayer

„Eine gespenstische Harmonie“, in der „Nachtwandler mit schweren Träumen herumirren“ schwebte Maurice Maeterlinck vor. Von diesem symbolistischen Gedicht „Pelléas et Mélisande“ restlos begeistert, formte Claude Debussy, ein „Drame lyrique“, sein einzig vollendetes Musikdrama, das in Frankreich zu den am meisten aufgeführten Opern zählt. (Die Uraufführung fand 1902 in Paris statt). Nicht jedoch in unseren...


Episch breite, farbenreiche, frührussische Geschichte im Teatr...

Helmut Christian Mayer

Die rhythmisch mitreißenden „Polowetzer Tänze“ haben Alexander Borodin berühmt gemacht, seinen „Fürst Igor“ hingegen kennt kaum jemand. Dabei stammen diese beliebten, immer wieder in Konzerten gespielten Tänze genau aus dieser Oper, die ein Fragment blieb und von Alexander Glasunow und Nikolai Rimski – Korsakow vollendet wurde. Aber es ist durchaus wert, sein einziges Musikdrama wiederzuentdecken, denn es enthält auch sonst noch...