Kolumnen zu folgendem Lady Macbeth de Mzensk

Lady Macbeth von Mzensk - musikalisch kraftvoll szenisch flach...

Helmut Pitsch

Eine tragisch satirische Oper bezeichnete der junge Dmitri Schostakowitsch seine zweite und letzte vollständige Oper. Eine revolutionäre Oper im inhaltlichen aber auch musikalischem hat er geschaffen, welche ihm zuerst grosse Anerkennung bei der Uraufführung 1934 aber später auch politisches Missfallen eingebracht hatte, nachdem Stalin diese 1936 mit Verachtung übergoss und den Komponisten in eine tiefe Depression verfrachtete. Das Werk wurde in der Sowjetunion...


Dosierte Wucht in Lady Macbeth von Mzensk in Paris

Helmut Pitsch

Die ersten Töne elektrisieren. Im verdunkelten Raum der Opera Bastille ist die Bühne mit einem grauen Vorhang verdeckt und eine Videoprojektion von zwei im Wasser treibenden Frauenkörpern begleitet die musikalische Einleitung. Musik und Bild zeichnen markig die Dramatik und die finale Tragödie des Werkes voraus. Ingo Metzmacher am Pult des Orchesters der Opéra national de Paris gilt als Spezialist für expressive zeitgenössische Moderne und beweist auch...