Kolumnen zu folgendem Isabel Signoret

„Rusalka“ von Antonín Dvořák in Wien: Nur im Musikalischen fin...

Helmut Christian Mayer

Angeblich ist „Rusalka“ von Antonín Dvořák ein Märchen. Nun, davon ist in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf aus 2014 nichts zu sehen. Nur, auch wenn man das Stück nicht als Märchen begreift, was ja auch durchaus legitim sein kann, warum müssen dann die Bühnenbilder (Rolf Marianne Glittenberg) mit dem einstöckigen auf die Bühne gewuchteten Abbruchhaus so hässlich und seine Regie mit einigen unsinnigen Mätzchen...


Donizettis "Lucia" an der Wiener Staatsoper: Ein glänzendes Ro...

Helmut Christian Mayer

In ihrem weißen, blutgetränkten, zerrissenen Brautkleid schleppt sie sich mit blutverschmierten Händen herein, nachdem sie den ihr aufgezwungenen Ehemann ermordet hat, um dann mit glasklarer Stimme und perfekten Koloraturen, die mit extremen Schwierigkeiten und mit fast unsingbaren Höhen gespickte „Wahnsinnsarie“ zu singen: Adela Zaharia ist bei der Wiederaufnahme von Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an der Wiener Staatsoper eine...


Rossinis „La Cenerentola“ an der Wiener Staatsoper: Schaumgebr...

Helmut Christian Mayer

Es war schon eine Überraschung, als vor einigen Tagen bekanntgegeben wurde, dass Juan Diego Flórez anstelle des erkrankten Edgardo Rocha den Don Ramiro singen würde. Und die entsprechenden hochgeschraubten Erwartungen bei dieser neuen Aufführungsserie von Gioachino Rossinis Meisterwerk „La Cenerentola“, der berühmten Opernversion von Aschenbrödel, an der Wiener Staatsoper werden erfüllt. Denn der Peruaner singt bei seinem...