"Perpetual Music": drei Konzerte unter Beteiligung von Juan Diego Flórez, Sonya Yoncheva, Rolando Villazón und Renaud Capuçon, um die Musik zum Leben zu erwecken

Xl_perpetual-music-2020-juan-diego-florez-sonya-yoncheva-rolando-villazon

Nur wenige Monate Gesundheitskrise haben bereits genügt, uns die Anfälligkeit der Welt der Kultur bewusst zu machen. Einige Monate, in denen die Theater, Konzert- und Opernhäuser zur Schließung verurteilt waren, und noch immer müssen sie darum kämpfen, ihr Publikum wieder zu begrüßen. Einige Monate, in denen die Künstler zwar an ihrer Stimme und ihren nächsten Rollen arbeiten, aber nicht auf der Bühne auftreten konnten und deshalb mittelos blieben. Heute machen sich zwar einige wenige Festivals als Vorreiter auf den Weg zurück ins frühere Leben und lassen wieder Stimmen und Instrumente erklingen. Dies betrifft aber vor allem aber eine Handvoll der weltbesten Interpreten, während die meisten Künstler, Sänger und Musiker heute zur Untätigkeit verurteilt sind.

Doch wenn auch die Opernhäuser stimmlos sind und die Sommerfestivals oft nur in Schrumpfversion stattfinden, führen Zwänge manchmal zu den kreativsten Initiativen: Um auf diese schwere Gesundheitskrise zu reagieren, hat Rolex* in Zusammenarbeit mit den Künstlern die "Perpetual Music"-Konzerte konzipiert, um sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, "ihre Kunst zu verewigen". Seit mehr als fünfzig Jahren engagiert sich Rolex für die Förderung von Kunst und Musik auf der ganzen Welt. Und da es keine Kunst ohne Künstler gibt, unterstützt Rolex einige der größten Interpreten auf der Opernbühne: "Botschafter" der Musik wie Juan Diego Flórez, Sonya Yoncheva und Rolando Villazón. Um aber alle Künstler besser unterstützen zu können, werden diese Botschafter drei Abende lang Zeremonienmeister für drei"Perpetual Music"-Konzerte sein, bei denen Dutzende von eingeladenen Künstlern in drei bedeutenden Musikhochburgen auftreten werden.

In den nächsten Wochen finden diese drei "Perpetual Music"-Konzerte nacheinander in Pesaro, Berlin und dann in Paris statt: zunächst am Freitag, dem 21. August im Teatro Rossini in Pesaro unter der Schirmherrschaft von Juan Diego Flórez, begleitet von einem Dutzend Solisten wie Karine Deshayes oder Nino Machaidze, oder dem argentinischen Bass Nahuel Di Pierro. Am Dienstag, dem 1. September geht es weiter an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin mit einem von Sonya Yoncheva geleiteten Abend an der Seite von Charles Castronovo und Michael Volle, der jungen Fatma Said und der Sopranistin Ekaterina Siurina. Und schließlich findet am Donnerstag, dem 3. September, im Pariser Palais Garnier eine von Rolando Villazón moderierte Veranstaltung mti dem Geiger Renaud Capuçon und etwa dreißig weiteren Musikern statt, darunter dem Arpeggiata-Ensemble, der Mezzosopranistin Adèle Charvet, der Sopranistin Céline Scheen und dem Countertenor Valer Sabadus. Insgesamt werden fast einhundert Sänger und Instrumentalmusiker, "deren Karriere oder Privatleben von der Pandemie betroffen ist", zu diesen drei Konzerten eingeladen, damit sie ihre Kunst und ihren Beruf in einem privilegierten Kontext ausüben können und dabei von der Bekanntheit der Sponsoren und Schirmherren der Veranstaltungen profitieren, und dies in Sälen, die für ihre Akustik berühmt sind.

Aber ein Künstler tritt auch und vor allem vor Publikum auf. Und seit einigen Monaten ist es die Digitaltechnik, die die Musik in Ermangelung von Live-Veranstaltungsorten am Leben erhält. Streaming-Plattformen übertragen immer mehr und werden zu einem Mittel zum gemeinsamen Genuss einer Kunst, die möglichst viele Menschen erreicht – manchmal sogar weit über das übliche Konzertpublikum hinaus. Die drei "Perpetual Music"-Konzerte bilden da keine Ausnahme: Alle drei Konzerte werden in mehr als 180 Ländern kostenlos online ausgestrahlt und können dann bis Oktober erneut abgespielt, und zwar auf der Plattform Medici.tv, die auf Aufzeichnungen klassischer Konzerte spezialisiert ist Und obwohl die Konzerte für das Publikum kostenlos sind, werden alle Künstler für ihren Auftritt gut bezahlt.

Wenn heute die einen manchmal an der Zukunft zweifeln, so sind andere Künstler im Gegenteil der Meinung, dass es heute "ein Akt des Widerstandes" sei, auf der Bühne aufzutreten und seinen Beruf auszuüben – die Formel stammt von Elsa Dreisig, die damit die Entschlossenheit der Organisatoren des Salzburger Festspiele würdigte, die Festspiele trotz praktischer Schwierigkeiten und finanzieller Verluste stattfinden zu lassen. Ob aus Liebe zur Musik, zur Unterstützung der Künstler, vielleicht auch ein wenig, um "Widerstand" zu leisten: Wir freuen und über jeden, der den drei "Perpetual Music"-Konzerten in Pesaro, Berlin und Paris beiwohnt.

* Rolex ist Partner von Opera Online

| Drucken

Mehr

Kommentare

Loading