Rigoletto - Rigoletto

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Allgemeine Informationen

Beschreibung des Werkes

Beschreibung Akt 1 Akt 2 Akt 3

Werkbeschreibung

Als Spätwerk kannRigoletto als erste Oper der Trilogie von Verdis populärsten Opern verstanden werden, gefolgt von Il Trovatore und La Traviata. Populär durch die mitreissenden Melodien, die sich in einem frenetischen Rhythmus mit Arien und Chorpartien abwechseln und musikdramatisch zu einer einheitlichen Struktur verschmelzen, und so das Drama, basierend auf einem Stück von Victor Hugo, perfekt umsetzen. Rigolettoist ausserdem das erste Meisterwerk Verdis, das die Tiefen des menschlichen Empfindens auslotet, und mit delikater Zurückhaltung und Einfühlungsvermögen zum Ausdruck bringt. Er entledigt sich des heroischen und martialischen Beiwerks seiner frühen Kompositionen, um sich in Duetten voll unbe-schreiblicher Schönheit auf das subtile Verhältnis von Vater und Tochter zu konzentrieren, und dabei die gesamte Palette seines Könnens ausschöpft. Hinter der Maske des Narren Rigoletto, malt Verdi mit irisierenden Klangfarben das Bild seiner eigenen langen Suche nach menschlicher Wahrheit.

Inhalt

Mantua und Umgebung im 16. Jahrhundert

Rigoletto, der Hofnarr des Herzogs von Mantua, tut alles, um seine Tochter Gilda vor diesem notorischen Frauenhelden zu schützen. Auch der Fluch des Grafen Monterone beunruhigt ihn, denn unter der Maske des Narren verbirgt sich ein liebevoller und besorgter Vater. Der Herzog verführt Gilda und lässt sie von seinen Höflingen entführen. Sie verliebt sich in ihn und. Rigoletto fühlt sich verraten und entehrt und will sich am Herzog, der nach der Eroberung Gildas bereits neuen Abenteuern nachjagt, rächen. Er engagiert Sparafugile, den Herzog in der Nacht zu ermorden. Gilda nimmt in Männerkleidung den Platz ihres Geliebten ein und wird erdolcht. Als Rigoletto selbst die Leiche des Herzogs in den Fluss werfen will, findet er die Verwechslung heraus und der Fluch Monterones hat sich erfüllt.

Akt 1

Im Zuge eines rauschenden Festes in seinem Palazzo prahlt der Herzog von Mantua mit seinen Liebesabenteuern und gesteht, dass er ein junges Mädchen, das er in der Kirche gesehen hatte, als nächstes zu erobern gedenkt. Da erscheint Graf Monterone, ausser sich vor Zorn und fordert Genugtuung vom Herzog für die Verführung seiner Tochter. Der bucklige Hofnarr, Rigoletto, verteidigt seinen Herrn und macht sich über den Grafen lustig. Dieser verflucht ihn, weil er es wagte, sich über den Schmerz eines zutiefst verletzten Vaters zu lachen. Rigoletto ist betroffen und wird, fern vom Hof und seinen Ausschweifungen, zu einem völlig anderen Mann, zu einem liebevollen Vater, der nur eins im Sinne hat, seine vielgeliebte Tochter, Gilda, vor der Aussenwelt zu schützen. Gilda muss ihrem Vater versprechen, niemals das Haus zu verlassen. In einem unbedachten Augenblick schleicht sich der Herzog incognito in das Haus Rigolettos ein. Allein in ihrem Zimmer, singt Gilda über ihre Liebe zu einem unbekannten jungen Mann, der ihr in die Kirche gefolgt war, ohne zu wissen, dass es der Herzog war.

Im selben Augenblick erscheint dieser und stimmt mit ihr in ein Liebesduett voll Zärtlichkeit und Innigkeit ein. Genauso schnell verschwindet er wieder und lässt Gilda betört zurück. Voll Verliebtheit wiederholt sie den Namen, den er ihr genannt hat: “Gualtier Maldé...“

Akt 2

Eine Bande von Höflingen, die sich an Rigoletto für dessen Streiche rächen wollen, entführen Gilda und bringen sie in die Gemächer des Herzogs.

Verzweifelt irrt Rigoletto im Palast umher und muss herausfinden, das Gilda in seiner unmittelbaren Nähe die Nacht mit dem Herzog verbracht hat. Er beschimpft die Höflinge, wirft sich aber dann zu ihren Füssen und fleht sie an, seine Tochter zurück zu bringen.

Cortiggiani, vil razza dannata…”

Akt 3

Rigoletto schwört Rache am Herzog, der die Ehre seiner Tochter beschmutzt hat. Er stellt Sparafucile an, den Mord am Herzog auszuführen. Gilda begleitet ihren Vater in die Schenke Sparafugiles. Sie beteuert die Reinheit ihrer Liebe zum Herzog. Durch einen Riss in der Wand wird sie Zeugin der Untreue des Geliebten, als dieser ungeniert die Schwester Sparafugiles, Maddalena, verführt.

“ La donna e mobile...“

Gilda erkennt den Plan ihres Vaters, aber sie kann die Rachetat nicht zulassen. Mehr denn je fühlt sie sich zum Herzog hingezogen und beschliesst, sich für ihn zu opfern. An seiner Stelle wird sie von Sparafugile erstochen. Als man die Leiche in einem Sack an Rigoletto aushändigt, entdeckt dieser darin seine sterbende Tochter. Ein letztes Duett vereint Vater und Tochter. Gilda bittet um Vergebung, bevor sie stirbt. Rigoletto ist am Boden zerstört: der Fluch Monterones hat ihn eingeholt.

“Ah, la maledizione…”

Auszüge

Immersive Mode

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