Così fan tutte - Così fan tutte

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Allgemeine Informationen

  • Komponist :Wolfgang Amadeus Mozart
  • Librettist :Lorenzo da Ponte
  • Entstehungsjahr :1790
  • Entstehungsort :Österreich
  • Anzahl der Akte :2
  • Katalog :K.588
  • Original Sprache :Italienisch
  • Opernhaus der Original Produktion :Burgtheater

Beschreibung des Werkes

Beschreibung Akt 1 Akt 2

Werkbeschreibung

Eine unglaubliche Farce, eine philosophische Fabel über die Liebe, eine romantische und hoffungslose Tragikomödie-all das vereint sich in “Cosi fan tutte“ und noch mehr.

Nachdem Mozart und da Ponte bei Beaumarchais die Vorlage für Figaros Hochzeit und bei Moliere die für Don Giovanni gefunden hatten, wollten die beiden ein originelles, neues Konzept.

Man sagt, dass Kaiser Joseph II selbst die Anregung dazu gab, eine wahre Geschichte aus der Wiener Gesellschaft zu verarbeiten. Die Intrige basiert auf einem Thema, das schon jahrhundertelang in der Kunst- und Literaturgeschichte auftaucht, von Ovid über die commedia dell’arte bis heute... Die Geschichte? Eine bittersüsse Meditation über die Treue der Frauen vor dem Hintergrund von Verwechslungen, Verkleidungen und Täuschungen. Cosí fan tutte – ”So machen es alle”- anders ausgedrückt –“Alle Frauen betrügen ihre Männer“.  Diese Abhandlung über Gefühle, die schwanken zwischen Zügellosigkeit, Zärtlichkeit, Liebestaumel und Resignation, wird getragen von einer Partitur, die weder enttäuscht noch lügt, und wohl zum Glanzvollsten gehört, was Mozart je geschaffen hat.

Inhalt

Bucht von Neapel im 18. Jahrhundert. Da er zutiefst von der Untreue der Frauen überzeugt ist, fordert der zynische Don Alfonso seine jungen Freunde Ferrando und Guglielmo heraus, die Treue und Ergebenheit ihrer Verlobten, der beiden Schwestern Dorabella und Fiordiligi, auf die Probe zu stellen. Der Plan ist folgender: Jeder für sich soll seiner Geliebten ankündigen, dass er in den Krieg ziehen müsse, dann aber verkleidet als albanische Soldaten wieder zurück eilen, und mit allen Mitteln zu versuchen, die alleingelassenen Verlobten zu verführen. In der Abwesenheit ihrer ”wahren” Geliebten, zeigen sich die Schwestern empört, als ihre Zofe Despina, die Komplizin Don Alfonsos, ihnen die Ankunft dieser beiden Albaner ankündigt. Die beiden Herren machen recht eindeutig ihre Aufwartung. Zuerst weisen die beiden tugendhaften Schwestern sie entschieden zurück, lassen sich aber nach und nach von den neuen Anbetern betören, die ihrerseits immer mehr enttäuscht sind, weil sie den Betrug mitansehen müssen. “So machen es alle”-cosí fan tutte”, beschliesst Don Alfonso, und meint er hätte somit seine Theorie bewiesen.

Als die Täuschung offen gelegt wird, vereinen sich die beiden Paare dennoch, aber die Illusion vom grossen Glück miteinander ist ihnen genommen.

Akt 1

Der alte und zynische Don Alfonso erklärt seinen Freunden Ferrando und Giuglielmo, beide Offiziere in der Armee, dass man den Frauen nicht trauen kann. Empört darüber, preisen Ferrando und Giuglielmo die Tugenden und die Treue ihrer Verlobten, der beiden Schwestern Dorabella und Fiordiligi. Don Alfonso schlägt eine Wette vor ,um die Treue der beiden Damen auf die Probe zu stellen. Bedingung ist, dass keiner seiner Verlobten etwas darüber sagen dürfe und dass sie seine Anordnungen genau befolgen. Mit Hilfe der Zofe Despina, erklärt Don Alfonso mit gespielter Aufregung Dorabella und Fiordiligi, dass ihre Verlobten in den Krieg ziehen müssen. Ihre Traurigkeit scheint echt zu sein. Die beiden Schwestern vereinen ihre Stimmen mit der Don Alfonsos i einem wunderbaren Abschiedstrio:

“Soave sia el vento”

Während Dorabella ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringt, kündigen Don Alfonso und Despina die beiden jungen Männer, nun als reiche Albaner verkleidet, als Besucher an.

Sie machen den beiden hübschen Mädchen den Hof und bekennen ziemlich eindeutig ihre Leidenschaft. Der falsche Guglielmo will Dorabella verführen, und Ferrando die Geliebte seinens Freundes, Fiordiligi. Diese erklärt in einer grossen und leidenschaftlichen Arie, dass ihre Treue durch nichts erschüttert werden kann.

“Come scoglio”

Die beiden Freunde freuen sich, dass Don Alonsos Plan fehlgeschlagen hat. Aber dieser bittet noch um etwas Geduld.

“Una aura amorosa”

Akt 2

Die List Don Alonsos scheint zu wirken. Die beiden jungen Frauen fühlen sich mehr und mehr zu den falschen Albanern hingezogen. Dorabella willigt ein, sich ein bisschen zu amüsieren, und wenig später hat jede einen neuen Liebhaber. Giuglielmo hat Dorabella im Nu erobert.

“Il cuore vi dono”

Auch wenn sie sich Fiodiligi etwas länger wehrt, gibt sie dennoch Ferrandos Werben nach. Despina, als Notar verkleidet, legt die falschen Ehevertäge für die neugebildeten Allianzen vor. Plötzlich  kündigt ein Trommelwirbel die Rückkehr der Soldaten aus dem Krieg an. Die echten Verlobten treten ein. Verwirrt und in Panik geben die beiden Schwestern ihre Untreue zu. Don Alonso erklärt, die Intrige selbst gesponnen zu haben und bittet die Paare, sich zu versöhnen. Despina legt die Maske ab. Ihrer Illusionen beraubt, kehren die Paare zu ihren ursprünglichen Partnern zurück und man beschliesst, dass es besser ist, darüber zu lachen.

Finale “Fate presto o cari amici”

Auszüge

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