Aida - Aida

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Allgemeine Informationen

  • Komponist :Giuseppe Verdi
  • Librettist :Antonio Ghislanzoni
  • Entstehungsjahr :1871
  • Entstehungsort :Ägypten
  • Anzahl der Akte :4
  • Original Sprache :Italienisch
  • Opernhaus der Original Produktion :Opéra Khédival
  • Original Instrumentierung :Strings-1 piccolo jouant la 3e flûte, 2 flûtes,2 hautbois, 1 cor anglais, 2 clarinettes si bémol, 1 clarinette basse, 2 bassons, 4 cors, 2 trompettes, 3 trombones, 1 cimbasso, timbales, triangle, cymbales, tam-tam, grosse caisse, Musique de scène: 2 harpe

Beschreibung des Werkes

Beschreibung Akt 1 Akt 2 Akt 3 Akt 4

Werkbeschreibung

Willkommen in Ägypten zur Zeit der Pharaonen, dem Schauplatz der grandiosesten Oper Verdis, die gleichzeitig auch das tiefgehendste Drama seines Schaffens darstellt. Ein Paradox?  Ganz im Gegenteil: diese Dualitaet erweist sich als beonders wirkungsvoll. Aida präsentiert eine Serie von persönlichen Tragödien, die sich vor einem eindrucksvollen Hintergrund abspielen, getragen von Riten und pompösen Prozessionen. Einerseits Triumphszenen mit Pauken und Trompeten, andererseits finden die inneren Konflikte der Liebenden Ausdruck in den Streichern und Holzbläsern, und in der Ferne die unheilvolle Stimme von Isis. Unter dem Himmel des antiken Ägypten, erreicht Verdi eine Reife und Tiefe, die erneut seine unablässige Suche nach menschlicher Wahrheit versinnbildlicht, und in den Sorgen und Qualen von Aida, Amonasro und Radames verdeutlicht wird. Das gesamte Meisterwerk wird von Verdis melodischer Brillianz getragen, mit der er alles dominiert und fasziniert.

Inhalt

Ägypten zur Pharaonenzeit. Die Liebe des ägyptischen Heerführers Radames zur ethiopischen Sklavin Aida, ist von Anfang an bedroht durch den Krieg, der ihren beiden Ländern bevorsteht. Die andere Bedrohung stammt von Seiten der Königstochter Amneris, die auch in Radames verliebt ist. Aida ist, durch eine Laune des Schicksals, ihre Sklavin ud Rivalin. Die ägyptischen Truppen sind siegreich und man feiert den Triumph von Radames, dem der Pharao als Belohnung die Hand seiner Tochter zuspricht. Der glorreiche Held wird alsbald zum Landesverräter, da er Aida, der Tochter des nubischen Königs Amonasro Militärgeheimnisse verrät. Radames ergibt sich seinem Schicksal, lebendig eingemauert seinen Tod zu erwarten, obwohl Amneris alles versucht, den Geliebten zu retten. In der Finsternis des Grabes findet Radames Aida, die ihm erneut ihre Liebe beteuert und gemeinsam nehmen sie von der Erde und vom Leben Abschied .

Akt 1

Der Kommandant der Palastgarde, Radames, wurde zum Anführer der ägyptischen  Armee gegen Äthiopien gewählt. Er freut sich zwar, aber all sein Trachten und Sinnen ist auf die Nubierin Aida gerichtet. Sie ist die Sklavin der Pharaonentochter Amneris, die ebenfalls in Radames verliebt ist.

‘Celeste Aida”

Das Volk und der Pharao wünschen Radames und seinen Mitstreitern eine siegreiche Rückkehr.

Aida ist hin und her gerrissen zwischen ihrer Liebe zum Heerführer und der Liebe zu ihrem Vater Amonasro und ihrer Heimat Äthiopien. Ein Dilemma, das sie zutiefst quält. In ihrer Verzweiflung bittet sie die Götter um Beistand.

Akt 2

Prinzessin Amneris befürchtet das Schlimmste: die Liebe Radames zur Sklavin Aida. Mit einer List befragt sie die Sklavin und diese gesteht, dass sie in Radames verliebt ist. Amneris bedroht die Rivalin und erinnert sie, dass sie sich nicht mit der Tochter des Pharao messen kann.

Vor den Toren Thebens stehen die siegreichen ägyptischen Truppen und der Hof und das Volk bereiten ihrem Helden Radames einen triumphalen Einzug. Sein Lohn für den Sieg- die Hand Amneris’…

“Gloria all’Egitto. Marche”

Akt 3

Als die Sklavin Aida, die in Wirklichkeit die Tochter des Königs von Äthiopien, Amonasro, ist, zum Nilufer eilt, um sich mit Radames zu treffen, tritt ihr Vater vor sie. Er konnte unerkannt bleiben und wurde mit den anderen Kriegsgefangenen freigelassen. Amonasro fleht seine Tochter an, die furchtbare Lage ihres besiegten Vaterlandes zu bedenken und er will nicht zulassen, dass sie ihren Patriotismus für die Liebe zu Radames opfert. In einem Duett voll Zärtlichkeit und Resignation, willigt Aida ein, ihren Geliebten auszufragen, um so den Äthiopiern den Ort für einen Vergeltungsschlag zu verraten.

Akt 4

In seinem Gespräch mit Aida hat Radames sein Land verraten. Amneris ist bereit, alles zu tun, um ihn zu retten, solange er sich vor den Priestern rechtfertigt. Er weigert sich, denn ein Leben ohne Aida, die er bereits tot glaubt, macht für ihn keinen Sinn. Er wird verurteilt, lebendig begraben zu werden.

Als er in der Finsternis des Grabes seinen Tod erwartet, sieht er plötzlich die Gestalt Aidas, die sich eingeschlichen hat, um mit ihm zu sterben. In einem ergreifenden Duett, das ihre beiden Stimmen ins ewige Licht zusammenfliessen lässt, nehmen die beiden Liebenden Abschied von der Erde und vom Leben.“O Terra Addio”

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