Allgemeine Informationen
- Titel der Produktion:La Damnation de Faust - Festival Berlioz 2026
- Jahr der Kreation:25.08.2026
- Werk - Komponist:La Damnation de Faust - Hector Berlioz
- Opernhaus aktualisiert:Festival Berlioz (Côte-Saint-André)
Beschreibung
Jeden Sommer lässt das Berlioz-Festival in La Côte-Saint-André, dem Geburtsort von Hector Berlioz, ein lebendiges und spektakuläres musikalisches Erbe aufleben. Aus der tiefen Verbundenheit mit dem Schaffen des romantischen Komponisten hervorgegangen, hat sich das Festival nach und nach zu einem bedeutenden internationalen Ereignis der klassischen Musik entwickelt – angetrieben von der Größe sinfonischer Meisterwerke und dem Wunsch, einen Dialog zwischen dem Erbe von Berlioz und der Gegenwart zu schaffen.
Seine Geschichte ist geprägt von einer schrittweisen Entwicklung. Bereits in den 1840er Jahren verwendete Berlioz selbst den Begriff „Festival“ für musikalische Veranstaltungen, die Menschen an einem gemeinsamen Ort und durch eine gemeinsame Leidenschaft vereinten. Später wurde der Komponist vielfach gewürdigt – insbesondere in Paris sowie später in Grenoble und La Côte-Saint-André anlässlich seines 100. Geburtstags im Jahr 1903. Ein erstes Berlioz-Festival wurde 1979 auf Initiative von Serge Baudo in Lyon ins Leben gerufen, bevor 1994 in der Heimatstadt des Musikers ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde. Seither hat sich das Festival unter wechselnden künstlerischen Leitern stetig weiterentwickelt, was schließlich in der internationalen Ausrichtung unter der Leitung von Bruno Messina ab 2009 gipfelte.
Heute findet das Festival an Orten statt, die seine poetische, dem Erbe verpflichtete Mission auf wunderbare Weise ergänzen. In La Côte-Saint-André – dem pulsierenden Herzen der Veranstaltung – finden Konzerte an folgenden Orten statt: im Innenhof des Schlosses Ludwigs XI (Cour du Château Louis XI), einer weitläufigen Kulisse aus Stein, in der große sinfonische Werke in ihrer ganzen Pracht erklingen; in der mittelalterlichen Halle (Halle médiévale), einem intimeren und lebendigen Raum; sowie im Hector-Berlioz-Museum (dem Geburtshaus des Komponisten), dessen Gärten Schauplatz ausgewählter, kostenloser Veranstaltungen sind. Hinzu kommen Orte wie die Kirche Saint-André (Spielort der Kammermusikkonzerte des Festivals) und die „Taverne“ (die Festivalbesucher dazu einlädt, „den Abend gemeinsam mit Freunden bei einem Getränk und regionalen Spezialitäten ausklingen zu lassen, begleitet von traditioneller und populärer Musik“). Beide Orte erinnern uns daran, wie Musik charaktervolle Räume auf ganz besondere Weise mit Leben füllen kann.
Darüber hinaus erstreckt sich das Festival auf weitere historische Stätten in der Region Isère: Saint-Antoine-l’Abbaye – mit seiner Abteikirche und der Kapelle Saint-Jean-le-Fromental –, Marnans mit seinem Priorat sowie Beauvoir-en-Royans mit dem Karmelitinnenkloster. Auch die verschiedenen Mediatheken der Region sollten nicht unerwähnt bleiben; sie öffnen das Festival für ein neues Publikum und ermöglichen ganz eigene Begegnungen. So ist das Berlioz-Festival weit mehr als nur eine Konzertreihe: Es ist eine Reise durch geschichtsträchtige Orte – ein Fluss, der Stein, Stimmen und Fantasie miteinander verbindet und an dem der Geist von Berlioz weiterhin inspiriert, vereint und beflügelt.
Spielplan
Dienstag, 25. August 2026, 21:00 Uhr
Besetzung
Figuren im Stück
Dirigent
Faust
Marguerite
Méphistophélès
Brander

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