Märchen und Walzerklänge zum Jahresauftakt in Innsbruck

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Neujahrskonzert Tiroler Symphonieorchester Innsbruck 31.12.25

Märchen und Walzerklänge zum Jahresauftakt in Innsbruck

Weltweit laden Orchester und Konzerthäuser zum Jahreswechsel zu traditionellen Neujahrskonzerten ein. Medial global steht alljährlich das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker mit Walzer, Marsch und Polka im Mittelpunkt. So präsentiert das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck sein Motto "Es war einmal… ", um hier sein eigenes Profil zu zeigen.

Märchenmusik steht im Vordergrund und derer hat es in der Musikgeschichte einige und in jeder Kultur gegeben. In der charmanten Moderation von Juliana Haider und Andrea De Majo werden kleine humorvolle Details zu den Kompositionen zum Besten gegeben und auch ein Walzer erfrischend dargeboten. Am Pult steht der neue musikalische Leiter Ainars Rubikis. Zu Beginn ertönt Nikolai Rimski Korsakovs Werk "Skazka" zu deutsch Märchen op 29. Schwermütig getragen nehmen die musikalischen Bilder langsam Fahrt auf. Romantisch breit ist der Klangbogen, der sich am Ende still in sich auflöst. Rubikis führt das Orchester ruhig in gelassenem Tempo und sehr ausgeglichenen unaufdringlichen Lautstärken. Frischer wird Tempo und Rhythmus in Felix Mendelssohn Bartholdys Das Märchen von der schönen Melusine op 32. Melusine,halb Mensch halb Nixe, wird in den fliessenden Melodien in der Vorstellung lebendig.

Ins Schwingen kommen Orchester und Dirigent beim folgenden Blumenwalzer aus dem Ballett Der Nussknacker von Piotr Iljitsch Tschaikowski.

Nach der Pause erfrischen Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper La Cenerentola und Johann Strauss Märchen aus dem Orient Walzer op 444 die Märchenstimmung. Weitere Wiener Melodien folgen mit dem Ballsträußchen op 380 von Johann Strauss und dem Walzer Gold und Silber op 79 von Franz Lehar. Elegisch warm umhüllend erklingt der Walzer aus der Suite Masquerade von Aram Chatschaturjan am Ende des offiziellen Programms.

Die Stimmung im Saal feuern die Musiker mit ihren Glückwünschen und ihren Zugaben an. Traditionell darf am Ende nach dem Donauwalzer von Johann Strauss zu dessen Radetzky Marsch im Saal mitgeklatscht werden. Hier leitet der Lette Rubikis lächelnd das Publikum.

Wir wünschen dem Orchester und ihm eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und und unseren Lesern und Leserinnen ein frohes neues Jahr.

Dr. Helmut Pitsch

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