ZEIT LOS Landestheater Linz präsentiert die Saison 2022/23

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Landestheater Linz präsentiert  die Saison 2022/23

ZEIT LOS SPIELZEIT 2022/2023

Unter dem Motto ZEIT LOS präsentierte Intendant Hermann Schneider im Rahmen einer Pressekonferenz und im Beisein von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer seine siebte Spielzeit am Landestheater Linz.

Das Landestheater Linz zeigt in der Spielzeit 2022/2023 unter dem Intendanten Hermann Schneider, dem Geschäftsführer Thomas Königstorfer, dem Chefdirigenten Markus Poschner, dem Schauspieldirektor Stephan Suschke, der Künstlerischen Leiterin Tanz Roma Janus, der künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem künstlerischen Leiter der Musicalsparte Matthias Davids, 41 Neuproduktionen− darunter sechs Uraufführungen, fünf Österreichische Erstaufführungen, zwei Deutschsprachige Erstaufführungen und eine Europäische Erstaufführung. Hinzu kommen fünf Wiederaufnahmen.

Die Opernsaison startet mit einem spätromantischen Meisterwerk in die Spielzeit 2022/2023: Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt nach Georges Rodenbachs symbolistischem Kultroman Das tote Brügge. Regie führt Andreas Baesler, die Musikalische Leitung übernimmt Chefdirigent Markus Poschner. Jens-Daniel Herzog inszeniert Georg Friedrich Händels Dramma per Musica Rinaldo. Die Produktion, die bereits in Dortmund, Bonn und Zürich für ausverkaufte Theater sorgte, nähert sich der alten Geschichte mit einem fein-ironischen Augenzwinkern, ohne die Aufrichtigkeit der Emotionen, die Händels Figuren umtreiben, an oberflächliche Unterhaltung zu verraten. Klassiker wie Verdis La forza del destino in der Regie von Peter Konwitschny (Musikalische Leitung: Enrico Calesso) oder Richard Wagners musikalische Komödie Die Meistersinger von Nürnberg (Regie: Paul-Georg Dittrich, Musikalische Leitung: Markus Poschner) stehen ebenso auf dem Spielplan wie die Uraufführung der Oper Benjamin Button (nach der Erzählung Der seltsame Fall des Benjamin Button von F. Scott Fitzgerald) von Reinhard Febel. Für die Inszenierung dieser humorig-eindrücklichen Reflexion über die Phänomene Zeit, Alter, Jugend, Werden und Vergehen zeichnet Intendant Hermann Schneider verantwortlich.

Des Weiteren steht im Großen Saal des Musiktheaters Emmerich Kálmáns Operette Gräfin Mariza auf dem Spielplan. Das Landestheater freut sich, dass sich nach dem großen Erfolg von Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg dasselbe Regieteam mit Thomas Enzinger an der Spitze auch Kálmáns Erfolgsstück annehmen wird.

In der BlackBox darf man wieder auf Entdeckungen und weitere Opernschätze gespannt sein: darunter die Österreichische Erstaufführung von Peter Brooks und Marius Constants La Tragédie de Carmen oder Conradin Kreutzers romantische Oper Melusina. Alle ab fünf Jahren dürfen sich auf Wanda Walfisch freuen. Anna Wenzel bearbeitete dieses Bilderbuch von Davide Calì und Sonja Bougaeva mit 15 Musikstücken alter Meister aus der Renaissance zu einer Kinderoper über die Macht der eigenen Gedanken und der Fantasie.

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