Taggenburg - Die Festspielburg lädt für 2021 ein

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Die Festspielburg lädt zum Kulturreigen 2021:
Begegnungen der Melodien und Worte


Von ferne sichtbar, thront sie über den Weinbergen: Die imposante Burg Taggenbrunn, ganz in der Nähe von St. Veit/Glan in Kärnten, dem südlichsten Bundesland von Österreich gelegen, zeigte Ende 2019 erstmals den neu errichteten Konzertsaal mit über 650 Sitzplätzen. Letztes Jahr wurden die ersten Festspiele virusbedingt ausgebremst, in reduzierter Form aber dennoch abgehalten. Umso volltöniger präsentiert sich nun der Spielplan 2021, der dem derzeitigen Dunkel und der Bühnen-Stille trotzen und einen positiven Impuls für ein reiches Kulturjahr geben möchte.

Im Mai (7.5.) beginnen die Festspiele mit „Verdi ist der Mozart Wagners“, einem Opernführer der anderen Art, dargebracht vom bekannten Schauspieler  Cornelius Obonya und feinsinnig musikalisch unterbrochen vom Cellisten Franz Bartolomey und weiteren Musikern.
Eine Sensation für die Taggenbrunner Festspiele ist ein Solo-Klavierabend mit einem der wohl bedeutendsten Pianisten der Gegenwart: Grigory Sokolov. Auch die legendäre Pianistin Elisabeth Leonskaja holt ihr Konzert  nach.

Das Trio Wien-Berlin (Soloklarinettist Daniel Ottensamer, Wiener Philharmoniker, Stephan Koncz, Cellist Berliner Philharmoniker und Pianist Christoph Traxler) steht ebenso am Programm, wie die mehrfache Romy-Preisträgerin Ursula Strauss, die mit den Musikern des Duos Bartolomey/Bittmann „Alles Liebe“ präsentiert. Auch die 2020 abgesagten Philharmonia Schrammeln spielen in der neuen Spielzeit auf.

„Ich freue mich auf ein Feuerwerk künstlerischer Strahlkraft, das vom klassischen Liederabend bis zu Willi Resetarits, der gemeinsam mit den Strottern und anderen erstklassigen Musikern auftreten wird, reicht.“ meint der Veranstalter Alfred Riedl hocherfreut.

Unter den Sängerinnen und Sängern, die im kommenden Jahr hier in Taggenbrunn auftreten werden, befinden sich Größen wie Krassimira Stoyanova, Christian Gerhaher, Pavol Breslik, André Schuen und Mauro Peter.

In „About Brahms“ spielt Friedrich Kleinhapl, am Klavier von Andreas Woyke begleitet, Cellosonaten von Brahms und die Schauspieler Julia Stemberger und Wolfram Berger führen ein spannendes Zwiegespräch zwischen dem Komponisten und seiner Haushälterin Celestine Truxa.

Die künstlerische Leiterin Manuela Trachmann-Sereinig, berichtet über ein Festspiel-Novum: „Wir konnten eine Kooperation mit dem im September 2020 neu gegründeten Opernstudio der Wiener Staatsoper etablieren. Jährlich wird ein Liederabend mit mehreren NachwuchssängerInnen des Opernhauses bei uns stattfinden.“

Ebenso Lieder, aber in Form einer „Song Celebration“ von Kurt Weill, Billie Holiday, George Gershwin, Friedrich Hollaender, u.a. zaubert Sona McDonald mit der Band „The Whizkey Brothers“ auf die Bühne, womit der Festspielreigen bis 31. August abgerundet wird.

Infos und Karten: taggenbrunner-festspiele.at

Dr. Helmut Christian Mayer

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