Allgemeine Informationen
- Titel der Produktion:Zaïde ou le Chemin de lumière - Opéra-Comique 2026-27, Raphaël Pichon
- Jahr der Kreation:17.08.2025
- Werk - Komponist:Zaide - Wolfgang Amadeus Mozart
- Opernhaus aktualisiert:Opéra-Comique.
Beschreibung
Die Opéra-Comique in Paris bringt „Zaïde ou le Chemin de lumière“ (Zaïde oder der Weg des Lichts) wieder auf die Bühne, eine halbszenische Aufführung, die im August 2025 bei den Salzburger Festspielen entstand und auf Mozarts „Zaïde“ und anderen Werken des Komponisten basiert.
Die Spielzeit 2026/27 der Opéra-Comique in Paris ist etwas ungewöhnlich, da der Salle Favart renoviert wird und die Bühne daher nicht regulär für Publikum und Aufführungen zur Verfügung steht. Das Pariser Haus hat daher eine „Off-Site“-Spielzeit konzipiert, die an ungewöhnlichen Spielstätten präsentiert wird. Sie beginnt im September 2026 im Eiffelsaal des Lycée Carnot im 17. Arrondissement von Paris mit „Zaïde ou le Chemin de lumière“ nach Wolfgang Amadeus Mozart.
Ursprünglich von Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion für die Salzburger Festspiele konzipiert (wo die Premiere im August 2025 stattfindet), vereint die Aufführung Auszüge aus Mozarts Zaide-Singspiel mit einigen weniger bekannten Werken des Komponisten – darunter die Kantate „Davidde penitente“ und das Drama „Thamos, König in Ägypten“ von Baron Tobias Philipp von Gebler, vertont von Mozart.
Das Originalwerk des jungen Mozart verdeutlicht dessen Sehnsucht nach Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe (als er es komponierte, stand er im Dienst des strengen Fürsterzbischofs von Salzburg, nachdem er zuvor das Pariser Musikleben kennengelernt hatte), und Raphaël Pichons Pasticcio unterstreicht dessen humanistische Botschaft: „Eine junge Frau kehrt zu den Ruinen eines alten Gefängnisses zurück. Ihr Name ist Persada, und sie sucht die Wahrheit über ihre Mutter Zaïde, die einst als „die singende Frau“ bekannt war. Aus dem Schweigen des Wächters des Ortes, eines ehemaligen Henkers, entfaltet sich die Geschichte von Zaïde und Gomatz, deren Liebe sich wie ein letzter Schrei gegen den Tyrannen Soliman erhebt…“
An der Opéra-Comique singt Sabine Devieilhe erneut die Titelrolle, und Johannes Martin Kränzle singt Allazim, wie schon bei der Salzburger Premiere. Die übrige Pariser Besetzung ist neu: Xenia Puskarz Thomas singt Persada, Hugo Brady ist Gomatz und Matthew Swensen leiht Soliman seine Stimme.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Opéra-Comique.
Spielplan
Mittwoch, 09. September 2026, 21:00 Uhr
Freitag, 11. September 2026, 21:00 Uhr
Samstag, 12. September 2026, 21:00 Uhr
Besetzung
Figuren im Stück
Dirigent
Zaide
Gomatz
Soliman
Allazim
Persada

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