Die Zauberflöte - Festival d'Aix-en-Provence 2026 - Die Zauberflöte - Festival d'Aix-en-Provence 2026

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Xl_avatar © Die Zauberflöte - Festival d'Aix-en-Provence 2026

Allgemeine Informationen

Beschreibung

Eine Neuproduktion des Festival d’Aix-en-Provence
in Koproduktion mit den Théâtres de la Ville de Luxembourg und Opera Ballet Vlaanderen

Mozart ist untrennbar mit dem Festival d’Aix-en-Provence verbunden, und seine letzte Oper, Die Zauberflöte, eröffnet die Ausgabe 2026 dieses provenzalischen Opernfestivals in einer Neuinszenierung unter der Regie von Clément Cogitore.

Die Zauberflöte ist ein hybrides Werk: Manche sehen darin ein Kindermärchen, andere eine Initiationsgeschichte voller freimaurerischer Symbolik, wieder andere ein populäres Stück, das hehre Ideale mit kindlichem Klamauk verbindet. Clément Cogitore macht sich diesen hybriden Charakter zunutze, um alle Facetten von Mozarts Oper zu beleuchten – von der Komödie über das Ritual bis hin zur Liebesgeschichte. In der Zauberflöte ist „alles zugleich es selbst und sein Gegenteil“: Der heitere Papageno (Sean Michael Plumb) kann tiefgründige und bewegende Gefühle äußern; man kann über den strengen Sarastro (Brindley Sherratt) lachen; die gewaltige Königin der Nacht (Sabine Devieilhe) kann ebenso furchteinflößend wie zutiefst berührend wirken; und der Regisseur möchte „die Figuren an Orte führen, an denen man sie nicht unbedingt vermuten würde“.

Vor allem aber will Clément Cogitore tiefer in das Thema der Initiation eintauchen. Er begreift die Reise von Tamino und Pamina (Mauro Peter und Ying Fang) als universelle Geschichte ihres „Eintritts in die Welt der Erwachsenen“ – eine Reise, die in der Kindheit beginnt, als sich die Wege der beiden Helden womöglich kreuzten, gefolgt von einer Zeit der Trennung, bis sie beim Übergang ins Erwachsenenalter wieder zusammenfinden. Auf der Bühne zielt die Interpretation des Regisseurs darauf ab, zu den Wurzeln von Mozarts Oper zurückzukehren: einem Werk, das das Publikum mit visuellen Effekten und Dynamik verblüffen will – mit Bühnenelementen, die wie durch Zauberhand rasch erscheinen und wieder verschwinden, passend zum zügigen Tempo der Partitur.

Über die Ästhetik der Inszenierung hinaus widmet sich der Regisseur auch der zugrundeliegenden Botschaft des Werks, die tief in der Philosophie der Aufklärung verwurzelt ist – einer Epoche, die geprägt war vom tiefen Glauben der westlichen Zivilisation an Wissenschaft, Politik, Gemeinschaft und Vernunft; all dies verkörpert die Figur des Sarastro. Doch aus der Sicht des Regisseurs sind diese Momente tiefer Überzeugung und des Friedens überaus zerbrechlich; Clément Cogitore untersucht, wie dieses – bisweilen blinde – Vertrauen den Keim seines eigenen Untergangs und Zerfalls in sich trägt und wie große politische Projekte zusammenbrechen und „Monster hervorbringen“ können.

Weitere Informationen sind auf der offiziellen Website der Oper zu finden.

Spielplan

Donnerstag, 02. Juli 2026, 21:30 Uhr

Sonntag, 05. Juli 2026, 21:30 Uhr

Dienstag, 07. Juli 2026, 21:30 Uhr

Samstag, 11. Juli 2026, 21:30 Uhr streaming

Montag, 13. Juli 2026, 21:30 Uhr

Mittwoch, 15. Juli 2026, 21:30 Uhr

Freitag, 17. Juli 2026, 21:30 Uhr

Sonntag, 19. Juli 2026, 21:30 Uhr

Dienstag, 21. Juli 2026, 21:30 Uhr

Besetzung

Clément Cogitore

Leonardo García-Alarcón

Brindley Sherratt

Mauro Peter

Edwin Crossley-Mercer

Sabine Devieilhe

Ying Fang

Sean Michael Plumb

Emma Fekete

Rodolphe Briand

Alix Le Saux

Ashley Dixon

Adriana Bignagni

Figuren im Stück

Regisseur

Dirigent

Sarastro

Tamino

Sprecher

Die Königin der Nacht

Pamina

Papageno

Papagena

Monostatos

Erste Dame

Zweite Dame

Dritte Dame

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