Kolumnen zu folgendem Carolin Pienkos

Glucks „Orfeo ed Euridice“ in Klagenfurt: Sieg der Liebe über...

Helmut Christian Mayer

Das soll noch einmal einer behaupten, die Musik von „Orfeo ed Euridice“ von Christoph Willibald Gluck sei langweilig. Ja, geradezu das Gegenteil ist der Fall, wenn sie so musiziert wird wie jetzt bei der Premiere dieser Reformoper am Stadttheater Klagenfurt. Zu hören ist die italienische Urfassung dieser Azione teatrale aus 1762, pausenlose 80 Minuten lang und ohne Zutaten aus der späteren Pariser Fassung. Mit Verve aber auch Sensibilität steht Michael Hofstetter...


Eisenstadt: „Acide“ von Joseph Haydn - Wiedererweckung einer ...

Helmut Christian Mayer

Das Bühnenbild hat hohe Symbolkraft, denn darauf glüht feuerrot der Vulkan Ätna. Und vorne glühen die Gefühle: Jene von Acide und Galathea, dem Liebespaar, allerdings auch jene des hässlichen Zyklopen Polifemo, der die Nymphe auch begehrt, allerdings vergeblich. Und weil er sie nicht haben kann, erschlägt er kurzerhand seinen Nebenbuhler. Dieser wird dann in einen Fluss verwandelt, den Galatea liebend im Meer empfangen kann: Davon handelt diese Geschichte...


St. Margarethen im Burgenland-Oper im Steinbruch: Mozarts "Zau...

Helmut Christian Mayer

Er ist schon sehr imposant, dieser Wolkentunnel mit seinem zentralen Auge und der riesigen Treppe, auf der überwiegend gespielt wird. Und er beeindruckt umso mehr, je dunkler es wird, denn dann kann man die darauf wechselnden Projektionen, wie Schlangen, weiße Vogelschwärme, sich scheinbar bewegende Steine, Feuer und Wasser bei den Prüfungen und schließlich das gesamte Sternenuniversum noch deutlicher sehen. Zudem wird die riesige Naturbühne des Steinbruchs...