Kolumnen zu folgendem Emma Bell

Salzburg: Ein ambivalenter Start mit Wagners „Tannhäuser“ bei ...

Helmut Christian Mayer

Junge, barbusige Mädchen, die wie Amazonen schon zur Ouvertüre mannigfach Pfeile in das Bild eines Auges schießen. Dann sieht man Pilger, die einen riesigen Goldbrocken tragen, wie auch Rituale eines Männerbundes, die teils wie buddhistische Mönche gekleidet sind. Weiters einen toten Hirsch, dessen Blut sich die Ritter ins Gesicht schmieren, herumliegende Nachbildungen menschlicher Füße, tanzende Gaze-Vorhänge im zweiten Akt, dunkle...


Dvoráks „Rusalka“ in London: Naturalistische, aber auch märche...

Helmut Christian Mayer

Zwei Nixen scheinen schwebend in einem Teich zu schwimmen, dessen kreisrunde Öffnung man von unten sieht. Überall hängen Schlingpflanzen dicht herunter. Große Steine, ein abgestorbener Baumstamm liegen auf der Bühne, Nebel steigen auf: So wunderbar naturalistisch aber auch mit entsprechenden Lichtstimmungen märchenhaft ist Antonín Dvoráks „Rusalka“ am Royal Opera House in London im ersten Akt zu sehen (Bühne: Cloe Lamford)....